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"The Musée"
Der Pendelschwung von "Pflicht" zur "Kür" bringt glücklicherweise eine
Art "Homecoming to one's better selves". Der Geist des Hauses Georges Bloch
führte so zu einer Neugestaltung der kleinen Kustsammlung mit einem reduzierten
Brennpunkt "Zeichnungen" und "Skulpturen".
Unverhofft - auch hier ironisierend - wurde das Haus durch eine wieder belebte
Leidenschaft des Sammelns über Abverkäufe und Zukäufe - eine Imagination der besonderen
Art - zu einem kleinen Museum. Dies liess die Idee "The Musée" entstehen, die der
Idee "The Salon" zur Seite tritt. Dieser Prozess des Umbaus der kleinen Kunstsammlung
versöhnte mich mit dem entnervenden Umbau des Gebäudes. Die freundschaftliche Begleitung
führte mich zurück zu Galeristen, Sammlern, Kunstinstitutionen und Künstlern, für die,
wie es heisst, im Vorleben zu wenig Zeit blieb. Diese bewegende Tätigkeit führte zu einer
bewahrenden Reassortierung des bestehenden Bestandes und zu einem verunsichernden Anschluss
an Zeitgenössisches. So kamen zum bestehenden weitere kleine Arbeiten von Rodney Graham,
Richard Jackson, Richard Allan Morris, James Turrell, Richard Artschwager, John McCracken,
Roni Horn, Richard Long, Hamish Fulton, Markus Raetz, Balthasar Burkhardt, Toni Ungerer,
Roland Tapor, Jean Bosc, Anri Sala, Nabuyoshi Araki und Robert Müller. Carl André,
David Weiss und Peter Fischli, Not Vital, Roman Signer, Hans Josephson, Pipilotti Rist,
Jason Rhoades und Paul Mc Carthy, dazu. "A homecoming to one's better selves" in verschiedener
Hinsicht; ich will mit KollegInnen, KlientInnen und KommilitonInnen mitten in der Kunst arbeiten,
in diesem Bereich auch beraten und herausfinden, welche Bedeutung Arno Schmitt's Aussage,
die seit Jahren in meinen Büros hängt, hat: "Die Welt der Kunst ist das wahre; the rest is a nightmare."
Im Übrigen berate ich auch in internationalen Kunstprojekten.
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